Anders – aber dennoch vertraut

Abschied nehmen:Anders – aber dennoch vertraut

Die Grabeskirche ist ein sakraler Ort der Geborgenheit. Unabhängig von der Konfession steht sie allen Menschen offen.

In der ehemaligen Kapuzinerkirche St. Elisabeth an der Hülser Straße können Urnen mit der Asche von Verstorbenen beigesetzt werden. Die katholische Pfarrgemeinde Heiligste Dreifaltigkeit ist der Träger der Einrichtung.

Nachdem klar war, dass man die Kirche zukünftig nicht mehr als Gemeindekirche nutzen konnte, hatte man sich entschlossen, den Umbau der Kirche zu einem Friedhof durchzuführen. Die Kirche ist ein offener Ort für alle Menschen, die dort beigesetzt werden möchten – unabhängig von Konfession oder Kirchenzugehörigkeit.

Die besondere Nutzung macht aus der Kirche ein Projekt für ganz Krefeld und die anliegenden Orte. Hinterbliebene schätzen besonders die witterungsunabhängige Möglichkeit zum Grabbesuch und die gute Erreichbarkeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Pflegefreiheit der Grabstätten entbindet die Hinterbliebenen von allen weiteren Mühen und Aufwendungen.

Grabeskirche St. Elizabeth

Blumen und Lichter schaffen ein freundliches Erscheinungsbild

Es wurde Wert auf eine helle und offene Gestaltung gelegt, in der keine dunklen Ecken im Kirchenraum existieren. Die Farbgestaltung mit dem sandfarbenen Boden und dem Wechselspiel zwischen dunklen und hellen Grabplatten lässt den Raum durchsichtig und hell erscheinen. Viele Blumen und Lichter, die von den Besuchern an die Gräber gestellt werden, geben dem Raum ein freundliches Erscheinungsbild.

Es stehen sowohl Grabstätten für die Beisetzung von einer Urne als auch solche für zwei Urnen zur Verfügung. Viele Menschen haben als Vorsorge Grabstätten erworben. Die Voraussetzungen dafür klärt das Team der Grabeskirche gerne mit den Interessenten in einem persönlichen Gespräch.

Auch die Gestaltung von Beisetzungen und Verabschiedungsfeiern, für die zwei unterschiedliche Räume zur Verfügung stehen, wird individuell mit den Hinterbliebenen abgesprochen.