Tradition trifft Moderne

Fahrspaß 11/2019:Tradition trifft Moderne

Heißer Look, viel Komfort Neuer e-Boxer elektrifiziert Subaru Forester und Subaru XV.

Der Forester ist der Klassiker im Subaru-Modellprogramm. Seit mehr als 20 Jahren steht der SUV-Pionier für robuste Geländeeigenschaften und hohen Fahrkomfort. Nun kommen er und sein kleiner „Bruder“ XV auch als „milder Hybrid“ auf die Straße. Ein Elektromotor unterstützt dann die klassischen Boxerbenziner. Das System senkt den Verbrauch um rund zehn Prozent, die elektrische Unterstützung des Boxermotors garantiert noch mehr Fahrspaß. Im Autohaus Essers sind sie ab sofort bestellbar.

Die aktuelle Auflage des SUV-Pionier Forester präsentiert gleich zwei Neuheiten: die Subaru Global Platform, die Fahrdynamik auf ein neues Niveau hebt und ein Höchstmaß an Insassenschutz garantiert, sowie den e-Boxer. Subaru stellt dem Boxerbenziner mit zwei Litern Hubraum unter der Haube einen 16,7 PS starken Elektromotor zur Seite.

Das Zusammenspiel von Benzinmotor und Elektroaggregat koordiniert das System automatisch. Aus dem Stand heraus übernimmt zunächst der Elektromotor die Antriebsarbeit: Er beschleunigt leise und lokal emissionsfrei – bis zu 1,6 Kilometer weit bei maximal 40 km/h. Bei mittlerem Tempo schaltet sich der Boxer hinzu, bei höheren Geschwindigkeiten sorgt dieser dann für den alleinigen Vortrieb und lädt zusätzlich die Hybridbatterie auf.

Mehr Sitzkomfort, mehr Beinfreiheit ...

Der 4,47 Meter lange Kompakt Crossover erscheint zum Start äußerlich fast unverändert. Auch der rundum erneuerte Forester bleibt äußerlich seinem Stil treu, präsentiert sich aber mit seinen neuen Proportionen eleganter und dynamischer denn je. Mit drei zusätzlichen Zentimetern Radstand bietet das Crossover Kombi-SUV noch mehr Sitzkomfort und Beinfreiheit.

… und die Sicherheitstechnik Eyesight

Die preisgekrönte Sicherheitstechnik Eyesight fasst viele Assistenzsysteme wie die adaptive Geschwindigkeitsregelung, den Notbremsassistenten und die Toter-Winkel-Erkennung mit Spurwechselassistent zusammen und unterstützt den Fahrer, so dass sich Unfälle vermeiden oder zumindest deren Folgen reduzieren lassen.

- Verbrauchswerte: Subaru XV; Verbrauch kombiniert: 6,5 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 150 g/km; Werte wurden nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert

Subaru Forester; Verbrauch kombiniert: 6,7 l/100 km; CO2-Emission kombiniert: 154 g/km; Werte wurden nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet.

Immer sonntags, außer an Feiertagen, bietet das Autohaus Essers von 10 bis 13 Uhr eine freie Schau in seinem Ausstellungsraum an.

Keine Beratung, kein Verkauf.

Heißer Look, viel Komfort

Peugeot lässt seinen Kunden beim neuen 208 alle Möglichkeiten. Optisch völlig identisch kann sich der Löwenfan überlegen, ob er seinen zukünftigen Kleinwagen mit Benziner, Diesel oder einem Elektromotor betreiben will.

Wir entscheiden uns für das Topmodell Puretech 130, denn hier verspricht der ambitioniert gezeichnete Peugeot 208 echte Sportlichkeit. Obligatorisch ist der technische Zwilling des Opel Corsa an eine achtstufige Getriebeautomatik aus dem Hause Aisin gekoppelt. Die hat mit dem drehfreudigen Dreizylinder mitunter gerade bei niederen Drehzahlen so ihre liebe Mühe mitzuhalten und so gibt es immer wieder Zugkraftunterbrechungen, bei denen sich Triebwerk, Getriebe und Gasanforderung des Fahrers erst aufeinander abstimmen müssen. Der Peugeot 208 sieht sportlich aus: scharfe Front, coole Seitenlinie und ein allemal sportliches Heck mit der schwarzen Lichtleiste. Langeweile sieht anders aus. Der Dreizylinder ist gerade bei höheren Geschwindigkeiten alles andere als leise und schnattert mit seinem aufgeladenen Zylindertrio nach der Art eines Dieselmotors allzu präsent vor sich hin. Peugeot hätte sich einen Gefallen getan, zumindest einen Vierzylinder im Motorenportfolio zu belassen, denn so leise gedämmt der 208er ansonsten auch ist, der Motor ist zu laut, wenn man flott unterwegs ist. Der Normverbrauch: 4,4 Liter Super auf 100 Kilometern.

So sportlich die Fahrleistungen auch sind, bei der Abstimmung des Fahrwerks ist es mit der Dynamik vorbei. Die Abstimmung von Federn und Dämpfer des über 1,2 Tonnen schweren Franzosen ist alles andere als sportlich und gerade bei einem Kleinwagen mit diesen PS würde man sich mehr Rückmeldung von der Lenkung und eine straffere Gesamtabstimmung des Pakets wünschen. Daran ändern auch die per Taster an der Mittelkonsole anzuwählenden Fahrmodi nichts, die sich spürbar auf Getriebeabstufung und Gaspedalannahme auswirken. Am Fahrwerk selbst ändert sich nichts.

Der Innenraum des Peugeot 208 ist eng geschnitten. Obwohl der kleine Löwe fast zehn Zentimeter länger als sein Vorgänger ist, können Erwachsene im Fond selbst auf kurzen Strecken kaum sitzen. Zudem ist der Einstieg in den Fond durch die schmalen Türen alles andere als komfortabel. Ebenfalls klein: das Ladevolumen liegt gerade einmal bei 265 Litern. Und wer die Rückbank getrennt nach vorne umklappt, hat zwar keine ebene Ladefläche, aber immerhin 1.106 Liter Volumen. Deutlich besser sitzt es sich auf den angenehm konturierten Sportsitzen in Reihe eins. Die lassen sich, etwas ungewöhnlich für ein Topmodell, zwar nur gegen Aufpreis beheizen, sind jedoch ebenfalls um eine Massagefunktion zu erweitern. Keine schlechte Wahl in dieser Klasse.

Der Peugeot 208 wirkt im Innern modern und schick. Große Designelemente im Karbonlook, ein bespanntes Armaturenbrett und schön anzufassende Schalter in der Mittelkonsole mit einem bis zu zehn Zoll großen Touchscreen darüber lassen ihn frischer und frecher als viele andere Klassenkameraden erscheinen. Eine Fehlbesetzung bleibt jedoch das zu hoch positionierte Display, nunmehr in 3D-Optik und das darunter positionierte kleine Lenkrad. Nicht nur für groß gewachsene Fahrer wird es schwierig, die rechte Sitzposition zu finden, denn der obere Teil des Lenkradkranzes liegt immer im Blickfeld des Fahrers. Function follows Design ist auf dem Fahrerarbeitsplatz der falsche Weg. Immerhin lässt sich die Instrumenteneinheit konfigurieren und man kann die Informationen nach vorne holen, die einem wichtig erscheinen. Wirklich übersichtlich ist das Cockpit jedoch nicht. Da kann das zentrale Multifunktionsdisplay mit seiner Bedienung und Echtzeitnavigationsdaten besser gefallen. Ebenfalls praktisch: Unter einer Klappe in der Mittelkonsole befindet sich eine induktive Ladestation selbst für üppig dimensionierte Smartphones. Die Anbindung über Apple Carplay oder Android Auto ist ebenso selbstverständlich wie USB-Ports und verschiedene Fahrerassistenzsysteme, mit denen sich der Peugeot 208 ausstaffieren lässt. Stefan Grundhoff; press-inform