Yaris bekommt einen crossen Bruder

Fahrspaß 5/2020:Yaris bekommt einen crossen Bruder

Mit der Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon ist es durch dessen Absage nichts geworden. Daher enthüllte Toyota seinen kleinen SUV wie viele andere Firmen nunmehr online.

Die internationale Konkurrenz ist im umkämpften B-Segment bereits sehr zahlreich vertreten. Kia, Hyundai, Volkswagen, Opel, Peugeot oder Renault geben hier bisher den Ton an. Jetzt schickt Toyota mit dem Yaris Cross ein neues Modell ins Rennen. Der Yaris Cross orientiert sich beim Design am kleineren Yaris und zeigt dabei zahlreiche Details vom größeren RAV4. Die Radhäuser sind ausgestellt und sollen mit schwarzen Kunststoffverkleidungen für einen rustikalen Charme sorgen. Das farblich abgesetzte Kontrastdach ist dabei im Unterschied zur Konkurrenz modelliert, und der Franko-Japaner rollt auf bis zu 18 Zoll großen Rädern.

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Speziell für europäischen Markt

Gedacht ist der Toyota Yaris Cross speziell für die europäische Kunden und wurde auch in Europa kreiert. Der neue SUV-Kleinwagen ist mit seiner Länge von 4,18 Metern dabei wie andere Konzernmodelle auf der neuen Toyota New Global Architecture unterwegs und wird wie der normale Yaris in der Nähe von Valenciennes/Frankreich gefertigt. In den kommenden Jahren soll die Yaris-Familie mit rund 150.000 verkauften Fahrzeugen pro Jahr rund ein Drittel der europäischen Verkäufe beisteuern. Die Preise dürften knapp über 20.000 Euro beginnen.

Die neuen Proportionen – der Forester mit Mildhybridsystem ist länger, breiter und flacher als sein Vorgänger – prägen das Erscheinungsbild der neuen Modellgeneration.
Die neuen Proportionen – der Forester mit Mildhybridsystem ist länger, breiter und flacher als sein Vorgänger – prägen das Erscheinungsbild der neuen Modellgeneration.

Für den Antrieb sorgt die vierte Generation des hauseigenen Hybridantriebs. Wahlweise ist der Yaris Cross mit Front- oder Allradantrieb zu bekommen. Eine Version mit Plug-In-Hybridantrieb ist erst einmal nicht im Programm. Dabei soll der Normverbrauch zwischen 3,8 (Frontantrieb) und 4,3 Liter (Allradantrieb mit elektrischer Hinterachse) auf 100 Kilometern liegen. Der Innenraum wirkt chic und aufgeräumt mit dem bekannten Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts und einem zentralen Info-Display als Instrument. Die Rücklehne ist im Verhältnis 40:20:40 getrennt umlegbar, und der Kofferraum bietet einen doppelten Ladeboden. Mit einem Radstand von 2,56 Metern soll es genug Platz für bis zu fünf Personen geben. Stefan Grundhoff; press-inform