Hortensienfest im Park des Museums Schloss Moyland

Freizeit Magazin - Juni 2019 :Hortensienfest im Park des Museums Schloss Moyland

    

Im Park des Museums Schloss Moyland vereinen sich Gartenkultur und Kunstgenuss. So haben mehr als 530 historische wie neue Hortensiensorten dort ihren Platz gefunden. Besonders beeindruckend ist das Bild zur Hauptblütezeit von Juni bis August, doch verlängern Hortensien durch das sogenannte Vergrünen der Dolden die Blütezeit bis weit in den Herbst hinein. Hortensien haben ihren Ursprung in zwei Regionen der Welt, daraus resultiert ihre gestaltliche Vielfalt. Zunächst wurden in Europa die Arten aus Asien bekannt, allen voran die Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) mit Ball- oder Tellerblüten, die Rispenhortensien (Hydrangea paniculata) und die Japanische Berghortensie (Hydrangea serrata), ebenfalls mit Tellerblüten. Aus Amerika kamen später unter anderem die Waldhortensien (Hydrangea arborescens) zu uns, die weitaus lockerere Ballblüten zeigen. Weitere im Park vorhandene Arten sind die Kletterhortensie (Hydrangea petio laris) und die seltene Hüllblatt-Hortensie (Hydrangea involucrata). Übrigens gibt es mittlerweile rund 1000 benannte Hortensiensorten.

Im Schlosspark sind die verschiedenen Hortensien mithilfe von Schildern erkennbar, die die Art und auch den Sortennamen nennen. Über QR-Codes können weitere Informationen aus dem Internet abgerufen werden.

www.moyland.de


Fotografien der großen Hollywood-Legenden

Mit der Ausstellung „Hollywood Icons – Fotografien aus der John Kobal Foundation. Greta Garbo, Humphrey Bogart, Alfred Hitchcock & Co.“ widmet sich die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen bis zum 15. September der Goldenen Ära Hollywoods. Sie gewährt einen Einblick hinter die Kulissen der klassischen Filme und zeigt jene Fotografen, deren erinnerungswürdige Bilder noch heute jeder kennt. Die Ausstellung zeigt vor allem Schwarz-Weiß-Fotografien, doch auch Farbaufnahmen finden sich unter den Werken.

Zu sehen sind Bilder der größten Namen der Filmgeschichte, angefangen mit den Stummfilm-Legenden Charlie Chaplin und Mary Pickford, über brillante Interpreten der frühen Tonfilm-Ära wie Marlene Dietrich und Cary Grant bis hin zu Nachkriegsgiganten wie Marlon Brando, Sophia Loren und Marcello Mastroianni. In den frühen 1920er-Jahren ist das Filmemachen als Industrie in und um Los Angeles angesiedelt. Darsteller, Regisseure und Techniker strömen nach Kalifornien. Garbo stammt aus Schweden, Dietrich aus Deutschland, Hedy Lamarr aus Österreich, Chaplin und Cary Grant stammen aus England, aber es ist Hollywood, das jedem von ihnen zu internationalem Ruhm verhilft.

John Kobal hat sich intensiv mit diesem Hollywood-Material auseinandergesetzt. Er beginnt als Filmliebhaber, wird später Journalist, dann Schriftsteller und schließlich ein herausragender Filmhistoriker. Die Fotografien dieser Ausstellung stammen aus seiner Sammlung und lassen den alten Glanz des klassischen Hollywoods wieder lebendig werden.

Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Führungen gibt es online.

www.ludwiggalerie.de