Impfstoffproduktion in Wuppertal

Starke Partner im Bergischen

Impfstoffproduktion in Wuppertal

Als der Startschuss für die Impfstoffproduktion am Bayer-Standort fiel, war Patrick mit dabei. Er arbeitet im mRNA-Projekt und berichtet von seiner Arbeit, Motivation und was es bedeutet, gegen das Coronavirus zu kämpfen.

Patrick leistet einen aktiven Beitrag, um die Pandemie zu stoppen.

Eist eine spannende Zeit. Wir haben Anfang des Jahres der Gesellschaft eine Zusage gegeben, und ich spüre bei allen hier am Standort die enorme Motivation, dieses Versprechen zu erfüllen. Andere Projekte dürfen dadurch aber nicht in den Hintergrund rücken – die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit unseren Wirkstoffen ist weiterhin sehr wichtig. Deshalb suchen wir jetzt neue Kolleginnen und Kollegen. Das finde ich aufregend. Als ich mich beworben habe, um bei dem Projekt zu helfen, war ich schon bei Bayer in Wuppertal tätig. Mir gefällt es hier sehr gut. Obwohl wir rund 3200 Menschen sind, fühlt es sich sehr familiär an. 


Auch und gerade jetzt in der Krise halten wir alle zusammen. Das motiviert mich. Wir alle sind pandemiemüde und wünschen uns eine Perspektive. Es macht mich sehr stolz, dass wir als Wuppertaler Standort einen aktiven Beitrag leisten können. Damit wir die Impfstoffproduktion realisieren können, brauchen wir aber noch mehr personelle Unterstützung.       

Karriere Bayer

Der Standort sucht neue Menschen, die als Chemie- und Biologielaboranten, Industriemeisterinnen und Chemikanten tätig werden können. Kennen Sie jemanden, der oder die eine dieser Stellen interessieren könnte? Dann sprechen Sie doch Ihre Familie oder Freunde an!

Bayer hat zugesagt, bis Ende des Jahres produktionsfähig zu sein. Das mag zunächst nach einem langen Zeitraum klingen. In der Pharma-Umgebung ist es das aber ganz und gar nicht. Wir müssen unsere bestehenden Anlagen auf Verfügbarkeit prüfen und neue Anlagen oder Anlagenteile bestellen. Zusätzlich sind wir mit der Planung einer neuen Herstellungsanlage beschäftigt.

Die meisten Dinge, die wir für die mRNA-Produktion benötigen, haben lange Lieferzeiten. Das liegt daran, dass es sich um Spezialteile handelt und die weltweite Nachfrage derzeit sehr hoch ist. Wenn wir die Gebäudeumgebung und die Anlagen in Betrieb genommen haben, müssen wir sie noch qualifizieren und die Belegschaft trainieren. Das alles muss sehr gewissenhaft erledigt werden, ist enorm wichtig und kostet damit auch Zeit.

So stellen wir und die Behörden sicher, dass unsere Produktion alle Anforderungen an Sicherheit und Qualität erfüllt. Derzeit helfe ich dabei, einen Übungsbetrieb aufzubauen, damit wir uns auf die eigentlichen Prozessschritte, Equipments, Kontrollabläufe, und vieles mehr vorbereiten können.

Den Ernstfall zu proben, bereitet mir viel Freude und zeigt mir schon jetzt, wie wichtig meine Arbeit ist. Bald geht es dann daran, die Produktionsanlage zu errichten. Das motiviert mich sehr, denn so habe ich neben den persönlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen eine weitere Möglichkeit, effektiv am Schutz der Gesellschaft mitzuwirken.

Neben dem Gendanken daran, an der Öffnungsperspektive aktiv beteiligt zu sein, ist der interaktive Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen eine Motivation für mich. Wir alle sind sehr engagiert und arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin. Das verbindet uns.

Außerdem haben wir sehr flache Hierarchien in unserem Projekt. Das ist auch dringend notwendig, weil die mRNA-Technologie für viele bei Bayer neu ist. Hier werden alle Ideen und Vorschläge angehört, um gemeinsam durchdachte, präzise und zeitnahe Entscheidungen treffen zu können.

Gerade weil alles so neu ist, gestaltet sich mein Arbeitstag sehr dynamisch. Es stellen sich mir regelmäßig neue aber nie wiederkehrende Fragestellungen. Da sind kurze Abstimmungen mit meinen Kolleginnen und Kollegen sehr wichtig. Trotz dieses so wichtigen und intensiven Projekts bin ich durch Bayer in der Lage, Beruf und Familie gut zu vereinbaren.

Das gefällt mir auch sehr an meiner Arbeit. Wir haben flexible Arbeitszeiten. Dass Bayer nicht nur meine Arbeitskraft, sondern auch mich als Menschen und sogar meine Familie im Blick hat, spüre ich jeden Tag. Unter anderem stellt uns der Konzern Schutzmasken, bietet Tests am Standort an und erst kürzlich haben alle ein Antigen-Schnelltest-Set nach Hause gesendet bekommen.

Für die Herstellung des Impfstoffs fehlt uns nur noch ein wichtiger Baustein: neue Kolleginnen und Kollegen! Wir können diese große Aufgabe nicht allein stemmen. Haben Sie eine naturwissenschaftliche Berufsausbildung und möchten Teil der Lösung werden? Dann sollten wir uns kennenlernen.

www.bayer.com/de/de/wuppertalstartseite/wuppertal-impfstoffproduktion