Der Kümmerer von Kempen

Starke Wirtschaft am Niederrhein

Der Kümmerer von Kempen

Stefan von Laguna ist nicht nur einfach der Wirtschaftsförderer der Stadt Kempen. Er ist der erste Ansprechpartner für die Wirtschaft in der Thomasstadt und steht Unternehmen bei allen Anfragen unterstützend zur Seite.

Die Vogelperspektive spiegelt die Größe der Kempener Gewerbegebiete wider.

Beim Begriff Wirtschaftsförderung denkt man an Neuansiedlungen auf Industrieflächen und Gespräche mit den unterschiedlichsten Unternehmen. Das ist auch der Fall, aber das ist noch lange nicht alles, wenn es um die Aufgaben eines Wirtschaftsförderers geht. Es sind gerade die vielen kleinen Dinge, die die Firmen beschäftigen und für die sie einen Ansprechpartner brauchen. Bei der Stadt Kempen bündelt sich alles bei Stefan von Laguna. Er ist der städtische Wirtschaftsförderer. 

Er kümmert sich: Kempens Wirtschaftsförderer Stefan von Laguna.
Er kümmert sich: Kempens Wirtschaftsförderer Stefan von Laguna.

„Ich bin für alle Sorgen und Nöte da, die bei Firmen auftauchen“, betont Stefan von Laguna, der sich selber gerne als „Kümmerer“ bezeichnet. Zum einen ist er die Verbindungsstelle zwischen Verwaltung sowie Gewerbe und Industrie. Zum anderen unterstützt er die Vernetzung der Firmen untereinander. Ebenso zählt der enge Austausch zu den Wirtschaftsförderern anderer Kommunen und der WFG des Kreises Viersen mit dazu. Eng vernetzt, kann Stefan von Laguna entsprechend weiterhelfen. Er fördert ebenso die Verbindung Schule/Unternehmen, denn hier findet die Fachkräftesicherung von morgen statt. „Viele Schüler wissen gar nicht, welche Unternehmen alle in Kempen zu finden sind. Sie bewerben sich außerhalb, dabei liegt die gute Ausbildung direkt vor der eigenen Haustür. Es ist wichtig, darauf aufmerksam zu machen“, sagt Stefan von Laguna.

Ihm liegt es am Herzen, die Wirtschaftsförderung der Stadt Kempen und ihre breite Aufstellung bekannter zu machen. Benötigen die Unternehmen Hilfe, ist er der richtige Mann. Oft kann er bei Problemen, mit denen Unternehmen an ihn herantreten, auf dem kleinen Dienstweg helfen. Ob die Firma, deren Grundstücksauffahrt sich nicht auf Straßenniveau befand und die Lkw daher Probleme bei der Ein- und Ausfahrt hatten oder ein Problem mit dem Verkehr am Betriebsgelände bestand, welches in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt verbessert werden konnte – ist der Wirtschaftsförderer einmal angesprochen, kümmert er sich um eine Lösung. „Meine Tür steht immer offen“, betont Stefan von Laguna.

Ein weiterer Bereich ist der Informationsfluss betreffend aktueller Themen. Dazu gehören unter anderem Photovoltaik für die Eigennutzung der Energie, betriebliches Verkehrsmanagement, um den Individualverkehr zu reduzieren und das Vorstellen von Förderungsmöglichkeiten in den unterschiedlichen Bereichen. Der Wirtschaftsförderer setzt auf Workshops, zu denen er die Unternehmen einlädt und zu den verschiedenen Themen breit aufgestellt, informiert.
   

Viele Straßen in den Gewerbegebieten sind nach Menschen benannt, die in unmittelbarer Verbindung mit Kempen stehen. Der Theologe Peter Jakob Busch vermachte seinerzeit der Stadt die Summe von 3500 Talern für die Ausbildung der Jugend.
Viele Straßen in den Gewerbegebieten sind nach Menschen benannt, die in unmittelbarer Verbindung mit Kempen stehen. Der Theologe Peter Jakob Busch vermachte seinerzeit der Stadt die Summe von 3500 Talern für die Ausbildung der Jugend.

Unternehmen zusammenbringen, Synergieeffekte nutzen und auch Unstimmigkeiten, wenn es sie einmal geben sollte, auf dem Weg der Kommunikation lösen, liegt Stefan von Laguna am Herzen. „Miteinander sprechen, nicht übereinander“, lautet das Motto des Wirtschaftsförderers.

Es sind zudem viele praktische Dinge, die Stefan von Laguna anstößt. Dazu gehört ganz neu die Einführung einer App, mit der die mit dem Auto angereisten Besucher in Kempen ihre Parkgebühren direkt mit dem Handy bezahlen können. Über die App kann das Parkticket zudem von jedem Standort in der Stadt verlängert werden.

Die Kontrolleure können über die Eingabe des Kennzeichnens erkennen, ob jemand bezahlt hat oder nicht. Das neue System soll voraussichtlich im kommenden Jahr an den Start gehen.