E-Autos: Staat, BMW und MINI fördern Kauf

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E-Autos: Staat, BMW und MINI fördern Kauf

Bei Elektrofahrzeugen gibt es viele Vorurteile: Fachleute von Auto Becker Klausmann klären auf und informieren.

Mario Schmitter/Verkaufsleiter BMW Neuwagen Auto Becker Klausmann: „Die Batterien sind sicher. Bisher ist kein Elektrofahrzeug bei einem Crashtest durchgefallen.“ *

E-mobil unterwegs zu sein ist kein Modetrend, sondern eine Antwort von Staat, Herstellern und Verbrauchern auf den Klimawandel. Immer mehr Menschen steigen um, ein Kauf wird immer interessanter. Aber es gibt Vorbehalte gegenüber reinen E-Fahrzeugen und Hybridmodellen. Die Verkaufsleiter von Auto Becker Klausmann, Kerstin Bucksteeg (MINI) und Mario Schmitter (BMW), werfen einen Blick in die Zukunft beider Marken. Sie zeigen, warum viele Vorurteile nicht zutreffen und warum es sich eben doch lohnt, in ein elektrisiertes Fahrzeug zu investieren.

E-Mobilität bei BMW und MINI: Wer einen Blick in die Modellübersicht wirft, dem fallen die vielen Hybrid- und vollelektrischen Modelle auf. Am 13. November erscheint der erste BMW iX, ebenfalls ein vollelektrisches Modell.

Ähnlich sieht es bei MINI aus. Hier wurde bereits angekündigt, dass man ab 2030 nur noch E-Autos bauen möchte. Ab 2023 soll nach und nach jedes Modell auch als E-Variante angeboten werden.
 

Auto Becker Klausmann GmbH & Co. KG

Es gibt viele Vorurteile zum Thema Elektromobilität.

Kerstin Bucksteeg: Betrachten wir nur den reinen Anschaffungspreis, dann ist ein elektrisiertes Fahrzeug auf den ersten Blick teurer als eins mit reinem Verbrennungsmotor. Aber weitere Faktoren sind zu berücksichtigen. So gibt es zum Beispiel aktuell verschiedene staatliche Förderungen bei der Anschaffung, bei Steuern und dem Laden von E-Fahrzeugen, zudem niedrigere Kfz-Steuern, weniger Benzin-/Energieverbrauch und geringeren Verschleiß.

Sind E-Fahrzeuge aufgrund der Batterie nicht unsicherer und brandanfällig?

Mario Schmitter: Die Batterie stellt kein höheres Brandrisiko dar und ist nach Angaben des ADAC mindestens genauso sicher wie ein Benzin- oder Dieselmotor. Die Elektro- und Hybridfahrzeuge von BMW gehörten laut euroncap sogar mit zu den besten ihrer Klasse.
 

Kerstin Bucksteeg/ MINI Brand Manager bei Auto Becker Klausmann: „Dank der Förderungen ist ein E-Fahrzeug insgesamt nicht teurer als ein Verbrenner.“ *
Kerstin Bucksteeg/ MINI Brand Manager bei Auto Becker Klausmann: „Dank der Förderungen ist ein E-Fahrzeug insgesamt nicht teurer als ein Verbrenner.“ *

Sind E-Fahrzeuge wirklich umweltfreundlich?

Kerstin Bucksteeg: Über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeuges hinweg hat das Elektrofahrzeug eine bessere CO2-Bilanz als ein Verbrenner. Durch die Wahl des richtigen Stroms, beispielsweise durch Ökostrom, kann diese Bilanz noch weitaus positiver ausfallen. Bei der Batterieproduktion achtet die BMW Group auf vertraglich verankerte Nachhaltigkeitsstandards, dass weder Umweltstandards noch Menschenrechte verletzt werden.

Was ist mit Lademöglichkeiten?

Mario Schmitter: Mit BMW Charging macht BMW das Laden leicht und bietet eine Vielzahl an Lademöglichkeiten. Ladekabel für öffentliches Laden sowie für das Laden von zu Hause aus werden bei BMW ab Werk mitgeliefert. Die optimale Lösung für Zuhause bietet die Wallbox. Die Installation etwa in der Garage wird aktuell bezuschusst. Aber nicht jeder hat die Möglichkeit, eine Wallbox zu installieren. Darum liefert BMW ein Ladekabel für die haushaltsübliche Steckdose mit. Das Laden ist dann zwar deutlich langsamer, aber ein voll elektrischer BMW wird so über Nacht für rund 100 Kilometer aufgeladen.

Die BMW Charging Card bietet Zugriff auf hunderttausende öffentliche Ladepunkte. Für eine Reichweite von 100 Kilometern muss ein voll elektrischer BMW lediglich rund 20 Minuten laden. An einer High-Power-Ladestation gelingt das – je nach Modell – sogar schon in bis zu sechs Minuten. BMW unterstützt auch Firmenkunden, etwa mit dem Angebot, eine Ladeinfrastruktur zu leasen.

Sind die Reichweiten nicht insgesamt viel zu niedrig?

Mario Schmitter: Im Durchschnitt fährt der deutsche Autobesitzer pro Tag rund 35 Kilometer. In der Woche also etwa 245 Kilometer. Die in 2020 in Deutschland angebotenen voll elektrischen Fahrzeuge hatten eine durchschnittliche Reichweite von 352 Kilometern. Bei diesem alltäglichen Gebrauch reicht also normalerweise eine Aufladung pro Woche. Für längere Strecken eignet sich derzeit noch ein Plug-In-Hybrid besser als ein reines Elektrofahrzeug.

Aber auch für Vielfahrer wird sich einiges auf den Autobahnen tun. Das Schnellladenetz soll kontinuierlich weiter ausgebaut werden. Schon jetzt findet man bei praktisch jedem BMW-Vertragshändler in Deutschland eine Lademöglichkeit.

Der Staat tut noch mehr, oder?

Kerstin Bucksteeg: Den Aufbau einer privaten Ladestation fördert die KfW mit 900 Euro, und wer als Arbeitnehmer sein Elektrofahrzeug kostenfrei beim Arbeitgeber auflädt, zahlt für diesen geldwerten Vorteil noch bis Ende 2030 keine Steuern. Apropos Steuern: Reine Elektrowagen sind bis 2030 von der Kfz-Steuer befreit, wenn sie bis Ende 2025 erstmals zugelassen sind. Bei der Versteuerung von Dienstwagen ergeben sich ebenfalls weitere lukrative Vorteile noch bis mindestens 2030.

Was ist mit den Herstellern?

Mario Schmitter: Auch die BMW Group fördert den Kauf von Elektrofahrzeugen und Hybriden. Bei den Fahrzeugen der BMW Group je nach Modell derzeit mit bis zu 9000 Euro.

Kerstin Bucksteeg: Man sollte nicht die Förderungen bei den Gebrauchtwagen vergessen. Hatte ein gebrauchter BMW oder MINI keine Erstförderung, kann das in vielen Fällen mit bis zu 7500 Euro vom Staat und von der BMW Group (BMW und MINI) gefördert werden. Auch das E-Kennzeichen an sich bietet Vorteile für den Fahrzeughalter. Diese sind von Kommune zu Kommune verschieden und können etwa aus reservierten Parkplätzen bestehen oder einen Erlass beziehungsweise Reduzierung von Parkgebühren.

Können Interessenten auch noch einmal persönlich nachfragen?

Mario Schmitter: Wir sind über verschiedene Kanäle erreichbar und beraten gerne persönlich in Krefeld und Kempen.

* MINI COOPER SE: Stromverbrauch kombiniert: 17,60-15,20 KWh/100 km (WLTP); 16,90-14,90 KWh/100 km (NEFZ); Elektrische Reichweite 203-234km (WLTP)

* BMW iX3: Stromverbrauch kombiniert: 18,9-18,5 KWh/100 km (WLTP); --- KWh/100 km (NEFZ); Elektrische Reichweite 453-461km (WLTP)

Offizielle Angaben zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt und entsprechen der VO (EU) 715/2007 in der jeweils geltenden Fassung. Für seit 1.1.2021 neu typgeprüfte Fahrzeuge existieren die offiziellen Angaben nur noch nach WLTP. Weitere Informationen zu den Messverfahren WLTP und NEFZ finden Sie unter www.bmw.de/wltp

 

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