Intersport Borgmann wird 60

Starke Wirtschaft am Niederrhein

Intersport Borgmann wird 60

Tradition und Fortschritt, hochwertige Sportartikel und eine Top-Ausbildung kennzeichnen das Sporthaus Nummer eins in Krefeld.

Christoph Borgmann bildet in seinen Sportgeschäften auch aus. Derzeit hat er sechs Azubis.

In diesem Jahr wird unsere Krefelder Firmengruppe 60 Jahre alt“, sagt Inhaber Christoph Borgmann und verweist nicht ohne Stolz darauf, in Krefeld die Nummer eins unter den Sportgeschäften zu sein. „Unser Hauptwettbewerb ist der Onlinehandel.“ 
  

Intersport Borgmann

Das zentral an der Ecke König- und Marktstraße gelegene Hauptgeschäft besteht schon seit 1888 und verkaufte ursprünglich Lederwaren. Christoph Borgmanns Vater Winfried erwarb das Geschäftshaus 1961 und führte es fortan als Sportgeschäft.

Christoph Borgmann und sein Bruder Michael erweiterten die Firmengruppe in direkter Nachbarschaft 2016 um SneakRs Krefeld und 2017 um Sport Outlet by Borgmann sowie 2018 um Teamsport Borgmann für Vereine an der Philadelphiastraße. An den Standorten Bottrop, Solingen, Hilden und Viersen ist Borgmann ebenfalls vertreten.

„Unsere Erfolgsgaranten sind unsere 60 Mitarbeiter, darunter sechs Auszubildende.“ Die Inhaber hätten zum letzten Einstellungstermin gerne mehr Auszubildende eingestellt, wenn sich denn mehr beworben hätten. „Dabei ist eine Ausbildung bei uns zum Einzelhandels- oder Digitalkaufmann ein Riesensprungbrett für die eigene Karriere, gerade auch bei einem möglichen späteren Branchenwechsel.“ Zur dualen Ausbildung gehört der Berufsschulunterricht mit praxisorientiertem Wirtschaftswissen, üblicherweise an der Kaufmannsschule.

Man lerne bei Borgmann neben einer qualitativ hochwertigen Fachausbildung auch fürs Leben, zum Beispiel Grundtugenden und Teamgeist. Der Firmenchef vergleicht sein Unternehmen aufgrund der Tugenden und des hohen Stellenwerts der Ausbildung des eigenen Nachwuchses gerne mit einem sehr soliden, gut geführten Fußballverein: „Wir sind der SC Freiburg des Sporthandels.“ Die Firma Borgmann agiert unter dem Dach des Einkaufsverbandes Intersport als selbstständiger unabhängiger Händler. Das Geschäftsmodell bringe enorme Vorteile, etwa bessere Einkaufsbedingungen durch einen starken Verbund und das Entwickeln von Eigenmarken, die zumeist günstiger als die bekannten Topmarken sind. Auch Abrechnung und andere zentrale Dienstleistungen können im Verbund günstiger abgewickelt werden. „Wir sind so besser durch die Pandemie gekommen“, versichert Borgmann und hat bereits den Ausbau trendiger Fachbereiche im Blick. Dazu gehören die Outdoor- und Sportbekleidung zum Wandern und Radfahren sowie Funktionsware für das Training im Verein, zu Hause oder im Fitnessstudio.

Während Corona habe man die Kunden sehr vermisst. Umso mehr freue man sich jetzt auf die anstehenden Events, die für den Einzelhandel absolute Höhepunkte sind: Am 20. November lockt Einkaufen bei Kerzenschein Besucher in die Innenstadt und am 12. Dezember ein verkaufsoffener Sonntag. Der stimmungsvolle Einkauf mit dem Verpacken von Weihnachtsgeschenken steigere doch erheblich die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Mit seinen Händlerkollegen freut sich Borgmann auch darüber, dass der Weihnachtsmarkt endlich wieder öffnet. „Das traditionelle Geschehen belebt den Handel doch sehr nachhaltig.“