Unter neuer Dachmarke für den Wirtschaftsstandort Krefeld

Starke Wirtschaft am Niederrhein

Unter neuer Dachmarke für den Wirtschaftsstandort Krefeld

Mit Unterstützung einer externen Agentur setzt der Verbund aus Wirtschaftsförderung, Grundstücksgesellschaft und Wirtschaftsdezernat eine neue Markenwelt um.

Wirtschaftsdezernent Eckart Preen: „KREFELD BUSINESS begleitet Unternehmen bis ans Ziel. Als verlässlicher Partner, der gute Ideen möglich macht.“

Mit einer komplett veränderten Markenwelt agiert seit Anfang Oktober der neue Verbund aus Wirtschaftsförderung, Grundstücksgesellschaft und Wirtschaftsdezernat für den Standort Krefeld. Dabei hatten sich die Wirtschaftsförderung und die Grundstücksgesellschaft im Frühjahr 2020 zunächst einmal lediglich auf den Weg gemacht, ihre doch etwas in die Jahre gekommene gemeinsame Website zu überarbeiten.

Namen für ausgewählte Projekte leiten sich von der Dachmarke ab

Begleitet wurden die beiden Gesellschaften dabei durch die Krefelder Agentur station3, die sich bei der Ausschreibung gegen starke Konkurrenz durchgesetzt hatte. Die Kommunikationsexperten von der Uerdinger Straße überzeugten mit einer Dachmarkenstrategie, welche für ausgewählte Projekte eigene Namen und Wortbildmarken kreierte, die sich optisch aus einer übergreifenden Marke ableiten sollten.

Eine besondere Bedeutung gewann dieser Ansatz, als WFG- und GGK-Geschäftsführer Eckart Preen am 1. September 2020 in Personalunion zum Wirtschaftsdezernenten der Stadt Krefeld ernannt und bald darauf das Dezernat für Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales gegründet wurde.

Damit stand plötzlich ein wirtschaftsorientiertes Verwaltungsangebot im Raum, das über einen öffentlichen Ausschuss auch gegenüber der Lokalpolitik Rechenschaft abzulegen hat. Diese zu Beginn nicht absehbare Konstellation musste nun erst einmal inhaltlich sortiert und übersetzt werden. Das Dezernat verzahnt seitdem das wirtschaftsförderliche Themenspektrum stärker mit Verwaltungsprozessen; daraus ergeben sich neue Schnittstellen und Potenziale.

Deutlich geworden sind diese im Laufe des Jahres 2021 bei der gemeinsamen Erarbeitung eines Förderbeitrags im Smart-City-Wettbewerb sowie in der engen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des internationalen Standortmarketings und der Betreuung von Gründungsvorhaben. Hier zeigte sich gleich mehrfach die Effektivität der institutionsübergreifenden Kooperation.

Darauf aufsetzend, spannte das Relaunch-Team von station3 die neue Dachmarke kurzerhand über die gesamte Konstellation. Dabei wurde Neuland betreten – ein vergleichbares Zusammenwirken von zwei GmbHs und eines Dezernats aus der Kernverwaltung ist mindestens in NRW nicht bekannt.

Der neue Slogan: „Aus denkbar wird möglich“

In Krefeld tritt der neue Verbund unter Leitung von Eckart Preen jetzt als KREFELD BUSINESS an. Das Logo trägt die Blautöne der beiden bisherigen Gesellschaften WFG und GGK, die auch weiterhin als Rechtspersonen erhalten bleiben, ergänzt um den Petrol-Ton des städtischen Auftritts. Was die Zusammenarbeit für Unternehmen bedeuten kann, formuliert der Slogan „Aus denkbar wird möglich“.

KREFELD BUSINESS ist als Bildmarke zudem Grundlage der Subbrand-Architektur. So leiten sich die Logos etwa des Coworking-Angebotes URBANWORK KREFELD (Projekt der GGK) oder des GRÜNDERPREIS KREFELD (Projekt der WFG) aus Buchstabenfragmenten der Worte KREFELD und BUSINESS ab. Das gilt auch für das neue Magazin INSIDER KREFELD, welches nunmehr ein noch deutlich breiteres Themenspektrum abbildet als die bisherige Kreation. Weitere Subbrands sind derzeit bereits in Planung.
  


Digital in Japan unterwegs

Viele Unternehmen aus dem Land in Fernost haben Krefeld entdeckt.

Nicht nur die letzten „Krefelder Außenwirtschaftsgespräche“ der WFG Ende September beschäftigten sich mit dem Kaiserreich in Fernost – auch bei der Konferenz wichtiger Japan-Standorte aus NRW, welche die Landeswirtschaftsförderung im Oktober in Kooperation mit der Wirtschaftsregion Tokio durchführte, konnte KREFELD BUSINESS die Seidenstadt international präsentieren.

Dabei trat man in sehr illustrer Runde als die kleinste der sieben von NRW. Global Business ausgewählten Städte und somit unter anderem neben Köln und Düsseldorf, Essen und Bochum auf – zweifellos die nicht ganz unverdiente Würdigung eines jahrzehntelangen Japan-Engagements von Stadt und Wirtschaftsförderung Krefeld und der Tatsache, dass hier immerhin mehr als ein Dutzend überwiegend sehr renommierte japanische Unternehmen mit einer insgesamt deutlich vierstelligen Beschäftigtenzahl ansässig sind.

Wirtschaftsdezernent Eckart Preen wies in seiner englischsprachigen Präsentation auf das gute Preis-Leistungs-Verhältnis des Standorts, die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen in unmittelbarer Nähe zu Flughafen und Messegelände und den Ansiedlungsservice von KREFELD BUSINESS hin und konnte die Kontakte zu den zehn mittelständischen Unternehmen aus Tokio, die sich mit dem Gedanken einer Investition in NRW tragen, anschließend in virtuellen „Break-Out-Sessions“ vertiefen.

„Der digitale Austausch war eine sehr gute Idee von NRW. Global Business – zeitsparend, effizient und klimaschonend“, so Eckart Preen. „Aber trotzdem hoffe ich natürlich auf eine Intensivierung der Kontakte im persönlichen Rahmen, sobald derartige Reisen wieder möglich sein werden, denn nur auf diese Weise wird es gelingen, das für eine so weitreichende Entscheidung wie eine Auslandsinvestition notwendige Vertrauensverhältnis aufzubauen“, so der Krefelder Wirtschaftsdezernent.
   

INFO

KREFELD BUSINESS ist der Verbund von Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), der Grundstücksgesellschaft (GGK) und des Wirtschaftsdezernates der Stadt Krefeld (WDI). Es ist das gemeinsame Ziel, den Wirtschaftsstandort Krefeld voranzubringen.

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