Verstärkter Einsatz für die Innenstadt

Starke Wirtschaft am Niederrhein

Verstärkter Einsatz für die Innenstadt

   

KREFELD BUSINESS bietet seit dem Frühsommer URBANWORK Krefeld an. Mit viel Grün, ergonomischen Arbeitsplätzen und moderner Ausstattung. Hier arbeiten auch Dominica Wester (r.) und Beate Sucrow,

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der kontinuierlich wachsende Onlinehandel üben Druck auf die Strukturen der City aus. Unter Experten ist klar: Innenstädte müssen sich neu erfinden. Oft ist von der Transformation der Innenstädte die Rede: Einzelhandel bleibt zwar ein wichtiger Baustein, reicht als alleiniger Magnet aber nicht mehr aus. Eine neue Nutzungs- und Funktionsvielfalt ist gefragt: Gastronomie, Dienstleistungen, Kultur, Wohnen, Büros, Produktion oder andere Arbeitsformen können zusammen eine neue Strahlkraft der Innenstadt erzeugen. 
    

Vor zwei Jahren verlegten Wirtschaftsförderung und die Grundstücksgesellschaft GGK ihren Sitz an die Neue Linner Straße. Dieser Standortwechsel sollte auch als Zeichen verstanden werden: Die Entwicklung der Innenstadt braucht stärkere Aufmerksamkeit. Ihr Funktionswandel rückt in den Fokus der Wirtschaftsförderung.

Seitdem wurden verschiedene Ideen umgesetzt, gemeinsam mit Stadtmarketing, IHK, Werbegemeinschaft und dem Handelsverband diverse Projekte wie zuletzt die „Schatzkarte Krefeld“ angestoßen. Zudem setzt KREFELD BUSINESS – der Zusammenschluss von Wirtschaftsförderung, GGK und Wirtschaftsdezernat der Stadt – auch mit eigenen Angeboten dringend gefragte Impulse: So hat die GGK vor rund einem halben Jahr den Coworking-Space „URBANWORK KREFELD“ an der Lohstraße an den Start gebracht. Die in der Innenstadt bislang einzigartige Möglichkeit des (Miteinander-)Arbeitens soll nicht nur flexible und moderne Büroarbeitsmöglichkeiten bereit halten, sondern wurde in zentraler Lage eingerichtet, um neue Nutzergruppen in die City zu bringen und diese als Arbeitsort attraktiver zu machen.