Wirtschaft der Region erholt sich

Starke Wirtschaft am Niederrhein

Wirtschaft der Region erholt sich

Annette Ludwig, stellv. Chefredakteurin, Leiterin der Lokalredaktion Krefeld

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Corona hat vieles durcheinander gerüttelt. Auch die Wirtschaft hatte mit ganz neuen Herausforderungen zu kämpfen. Unternehmen, Banken, Einzelhandel und nicht zuletzt die Kommunen mussten – zwangsläufig – bei der Digitalisierung den Turbo zünden. Viele neue Ideen sind entstanden, und es hat sich gezeigt, dass die Krefelder in der Krise zusammenhalten.

Dass die Stadt wirtschaftlich bisher so gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist, hängt viel mit der starken industriellen Basis und den vielen Mittelständlern dieser Stadt zusammen. Aber auch viel mit innovativen, jungen und kreativen Köpfen, die mit neuen Ideen die Stadt bereichern. Erst im September haben Wirtschaftsförderung, die Volksbank Krefeld und die Westdeutsche Zeitung den Gründerpreis verliehen. Selten gab es in der Geschichte dieses Preises so viele starke Bewerbungen aus so vielen verschiedenen Branchen. Und das gerade im Corona-Jahr.

Es zeigt sich schon jetzt, dass sich die Wirtschaft schneller und deutlicher erholt als gedacht – auch wenn Chip- und Rohstoffmangel aktuell viele Branchen ausbremsen. Die Menschen wollen wieder raus in die Stadt, sie wollen einkaufen, essen, lachen, wollen renovieren oder bauen, Sport treiben oder ins Theater gehen. Das spüren auch die Krefelder Unternehmen. Nicht umsonst heißt unsere Beilage gerade jetzt „Starke Wirtschaft“.

Und sie erzählt eben von diesen Köpfen, die für eine starke Wirtschaft in Krefeld und am Niederrhein stehen. Sie erzählt auch von der städtischen Wirtschaftsförderung, die jüngst unter dem Namen „Krefeld Business“ ihr Profil geschärft hat.

Eins zeigt sich in diesen Zeiten auch deutlich: Die anziehende Konjunktur erhöht die Nachfrage nach Mitarbeitern. Der Wettbewerb um die besten Fachkräfte und Auszubildende ist in vollem Gang. Wie wichtig die Säule der dualen Ausbildung in diesem Zusammenhang ist, auch davon erzählt diese Beilage. Und davon, wie sich das Jobcenter in Krefeld in Zukunft an einem neuen, hochmodernen Standort am Willy-Brandt-Platz noch mehr darum kümmern will, dass die Unternehmen in der Region mit Fachkräften versorgt werden.

Und angeheizt von der Corona-Pandemie wird die Digitalisierung auch weiterhin eine große Rolle spielen, bei Unternehmen und bei der Stadt. „Smart City“ heißt das Zauberwort, das viel mehr beinhaltet als eine digitale Verwaltung. Auch dazu gibt es auf den folgenden Seiten mehr zu lesen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende, spannende und vergnügliche Lektüre.

Annette Ludwig
stellvertretende Chefredakteurin, Leiterin der Lokalredaktion Krefeld