Handwerkskammer Düsseldorf - Der Tag des Handwerks 2021

Tag des handwerks 2021

Handwerkskammer Düsseldorf - Der Tag des Handwerks 2021

Die Düsseldorfer Handwerkskammer schickt Mottotrucks auf Sternfahrt und sagt „Danke“.

Jacques Tilly hat die sehr gelungenen Plakate gestaltet.

Am 18. September 2021 dürften Zehntausende Bürger des Landes im öffentlichen Raum auf das Handwerk und seinen Beitrag zu Stabilität und Versorgungssicherheit im Lande aufmerksam werden. Die Handwerkskammer Düsseldorf schickt an diesem Samstag, dem bundesweiten „Tag des Handwerks“, fünf Lkw mit großformatigen Transparenten auf die Reise, darauf die Botschaft: „Danke an 6 Millionen Handwerker, die Deutschland am Laufen halten.“

„Gerade zuletzt, in den anderthalb Jahren der Corona-Pandemie, haben Handwerkerinnen und Handwerker maßgeblichen Anteil daran, dass die Versorgungssicherheit im Lande aufrechterhalten wurde und die Wirtschaft einigermaßen Kurs halten konnte,“ begründet Handwerkskammerpräsident Andreas Ehlert die Dankeschön-Aktion. „Zu dieser starken Position verholfen haben dem Handwerk seine Mitarbeiter – und seine vielen Millionen Kunden: seien es die Immobilienbesitzer mit ihrem Renovierungsbedarf, seien es die Konsumenten am Bäckereitresen, im Augenoptikstudio oder in der Dialogannahme der Kfz-Werkstatt.“

Ziel: Dezentrale Kunden- und Nachwuchswerbe-Aktionen

Die Sternfahrt der Trucks geht ins Umland der Landeshauptstadt, an den linken Niederrhein, ins Ruhrgebiet und ins Bergische. Die Mottowagen steuern 20 Stationen an: vor allem Handwerksunternehmen (in 10 Städten), die mit Mitarbeiter- und Kundenfesten Flagge zeigen, aber auch die Kreishandwerkerschaften in Essen, Kleve, Mettmann, Remscheid und Mülheim/Oberhausen. Die Spitzenrepräsentanten der Kammer – Präsident Andreas Ehlert, die Vizepräsidenten Gerd Peters und Karl-Heinz Reidenbach sowie Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Fuhrmann – begleiten jeweils einen der Trucks zu den Events: nach Remscheid zu einem gemeinsamen Pressetermin mit dem Vorstand der Handwerkerschaft; nach Essen zu einem – ebenfalls medienbegleiteten – Get-together mit Unternehmen mit ungewöhnlichen, erfolgreichen Herangehensweisen an die Nachwuchsgewinnung; ferner nach Mettmann zu einem Willkommenstag der Kreishandwerkerschaft für die neu aufgenommenen Lehrlinge im Kreis. Weitere herausragende Orte der Sternfahrt sind Kleve, wo im nagelneuen Bildungszentrum der KH zu dessen Inbetriebnahme gefeiert wird und die Kreisspitze Dankesurkunden erhält – sowie Mülheim a. d. Ruhr, wo der Handwerkspräsident eine Feier der Kreishandwerkerschaft Mülheim-Oberhausen für die jahres-besten Gesellenabsolventen eröffnet.

Tilly-Plakat zeigt „beflügelte“ Azubis

Die enge Verbindung zur Berufsnachwuchs-Thematik ist nicht zufällig: Als weitere inhaltliche Klammer der Aktion zum Handwerkstag möchte die Kammer Schulabgänger „ausdrücklich aufs Chancenjahr 2021 hinweisen“, so Ehlert. Entsprechend viele Blicke soll und dürfte das zweite Großplakat der mobilen PR-Aktion auf sich ziehen. Der international bekannte Düsseldorfer (Karnevals-)Wagenbauer Jacques Tilly hat es für den „Tag des Handwerks“ als Wimmelbild voller „beflügelter“ Jungs und Mädels entworfen, die Akkuschrauber, Tapezierrolle, Maßschere oder Spiegelreflexkamera als Propellerschrauben ihres Aufstiegs einsetzen. „Was mit Sinn? Was mit Zukunft? Starte deine Ausbildung!“ verweist der zugehörige Claim auf zahlreiche kurzfristig noch besetzbare Lehrstellen im Handwerk zwischen Rhein und Wupper.

Die Handwerkskammer nutzt die Öffentlichkeit für den „Tag des Handwerks“ deshalb außerdem für ein großangelegtes Azubi-Speeddating auf ihrem Freigelände in Düsseldorf-Bilk – in der Form eines „Azubi-Drive-In“. So wird zum zweiten Mal während der Pandemie das persönliche Kennenlernen von Azubis und Betrieben ermöglicht. Rund 30 Ausbildungsunternehmen aus 20 Branchen präsentierten sich und ihr Ausbildungsangebot für 2021 und 2022. Die gut 200 erwarteten Bewerber werden ihrerseits die Gelegenheit nutzen, sich in kurzen Gesprächen interessant zu machen – und umgekehrt.

Auch Praktikumsstellen werden vermittelt. Ausbildungsplatzsuchende müssen sich nicht anmelden, aber schriftlich oder über die Corona-Warn-App vor Beginn am Eingang registrieren.