Die Langsamkeit genießen

Unterwegs:Die Langsamkeit genießen

Auf einer Flusskreuzfahrt entlang der Rhône mit der A-Rosa „Stella“ schippert man in einer Woche von Lyon quer durch Südfrankreich bis ans Mittelmeer.

Heute Avignon, morgen Arles, übermorgen Marseille – Städtetouren können anstrengend sein. Es sei denn, die Unterkunft fährt oder besser gesagt schwimmt mit. Im Rahmen einer Flusskreuzfahrt lassen sich innerhalb kurzer Zeit viele Städte, Sehenswürdigkeiten und unterschiedliche Landschaften entdecken – ohne Stress, Hotelwechsel und ständigem Kofferpacken. 

Mit einem Tempo von bis zu 20 Stundenkilometern reist es sich dabei völlig entspannt: Man gleitet gemütlich über den Fluss und kann die vorbeiziehenden und sich verändernden Uferpanoramen auf sich wirken lassen. Diese Entdeckung der Langsamkeit ist beruhigend und entschleunigend, obwohl man ständig etwas Neues sieht. 

Im Frühling durch den Süden Frankreichs

Besonders genießen lässt sich so eine Reise, wenn sie durch das im Frühling schon angenehm warme Südfrankreich führt, denn die Franzosen verstehen es einfach die Lebenslust – das „Savoir-Vivre“ – zu zelebrieren. Schon beim Startpunkt der Flusskreuzfahrt in Lyon lohnt sich ein Besuch in den berühmten Markthallen, um die heimischen Produkte vom Käse bis zu den Meeresfrüchten zu probieren.

Hier kauft auch A-Rosa-Chefkoch Oliver ein, um die Gäste auf der Route Mediteranée mit frischen Köstlichkeiten aus der Region zu verwöhnen. Denn auf der Flusskreuzfahrt gibt es nicht nur ein thematisch täglich wechselndes Buffet, sondern auch spezielle Wine & Dine- Abende mit einem exquisiten Menü und entsprechender Weinbegleitung sowie besondere Attraktionen vom Austern-Essen mit Champagner über Quicheverkostung oder Grillabende an Deck.

Für diesen unbeschwerten Genuss an Bord bietet A-Rosa den Rundum-sorglos-Tarif „A-ROSA Premium alles inklusive“ an, in dem neben Vollpension und Transfers auch fast alle Getränke inkludiert sind. Denn die lauen Abende auf dem Fluss bei einem Glas französischen Rotwein, lassen sich noch entspannter genießen, wenn man sein Budget nicht im Auge behalten muss. Wer eine Kabine mit französischem Balkon gebucht hat und die Türen weit öffnet, kann sich danach vom plätschernden Fluss und surrenden Zikaden in den Schlaf wiegen lassen.

Eine Einkehr im Weingut ist immer ein Genuss.
Eine Einkehr im Weingut ist immer ein Genuss.

Damit das gute Essen aber nicht zu viele Pfunde auf den Hüften hinterlässt, werden auf dem Schiff natürlich jede Menge Aktivitäten angeboten. Entweder man läuft ein paar Runden über das Sonnendeck, springt in den Pool, trainiert im Fitnessraum, gönnt sich eine Behandlung oder einen Saunagang im Spa oder entdeckt zu Fuß oder mit einem A-Rosa Fahrrad auf einem Landausflug die Umgebung.

Das Angebot an Landgängen ist groß und die Entscheidung fällt oft schwer. Lieber zum Papstpalast in Avignon oder eine Fahrt zum Pont Du Gard, dem beeindruckenden römischen Viadukt? Ein Ausflug mit dem Bus in die Kalksteinformationen der Ardéche oder zu den Lavendelfeldern nach Viviers? Durch Arles kann man auf den Spuren der Römer und Vincent van Goghs wandeln und in Marseille die imposante Kathedrale besichtigen, die über der Hafenstadt thront.

Schleusen sind eine Herausforderung für den Kapitän

Immer mehr nähert sich dabei das Schiff dem Mittelmeer. Zwölf Schleusen muss die „Stella“ auf ihrem Weg von Lyon ins Rhône-Delta passieren – dann heißt es jedes Mal Kopf einziehen oder das Deck aus Sicherheitsgründen verlassen. Das sich wiederholende Schauspiel ist oftmals eine Herausforderung für den Kapitän und hat viele Fans unter den Passagieren.

Und dann ist sie da – die Camargue, die letzte Station vor dem Mittelmeer. Mit einem Jeep geht es zum bezaubernden Städtchen Uzès, vorbei an schwarzen Stieren, weißen Pferden und unzähligen rosafarbenen Flamingos. Noch einen Café Créme in Saint-Marie-de-la-Mére direkt am Strand schlürfen, dann geht es am nächsten Tag schon wieder zurück Richtung Lyon – wie schnell doch plötzlich langsam sein kann.

Informationen und Routen: www.a-rosa.de

Die Autorin reiste mit Unterstützung von A-Rosa. Von Antonia Kasparek