Hilfe beim Einleben in einem neuen Land

Wir in Wuppertal

Hilfe beim Einleben in einem neuen Land

Wuppertal kann auf eine lange Geschichte der Zuwanderung aus aller Herren Länder zurückblicken, Neubürger aus aller Welt sind nicht erst seit 2015 ein wichtiges Thema in der Bergischen Metropole. Daher haben die Themen Zuwanderung und Integration in der Stadtverwaltung einen besonderen Stellenwert.

In einem neuen Land zu leben und sich zu recht zu finden, eine neue Sprache zu lernen und neue Freunde zu finden: Gerade Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund stehen in dieser Situation vor großen Herausforderungen. Sie und ihre Eltern finden Unterstützung im Kommunalen Integrationszentrum.

Im Jahr 2005 sind die Ausländerbehörde, die Abteilung Wirtschaftliche Hilfen und das Kommunale Integrationszentrum zusammengezogen – und bekamen damit Vorbildfunktion für andere Kommunen in Deutschland. Seit 2017 befinden sich zudem auch das Jobcenter und die Arbeitsagentur mit unter dem Dach des Hauses der Integration an der Friedrich-Engels-Straße.

Laminat Depot - Peter & Schaffart GmbH

Das Ressort für Zuwanderung und Integration richtet sich aber nicht nur an Menschen, die als Geflüchtete oder Migranten nach Wuppertal gekommen sind. Man will dort ganz allgemein auch das Zusammenleben zwischen einheimischen und neu zugewanderten Wuppertalern fördern: zum Beispiel durch die Förderung von interkulturellen Projekten und die Beratung von Menschen und Institutionen, die sich in diesem Bereich engagieren.

Durch Migration veränderte Wuppertaler Stadtgesellschaft

Gemeinsam mit anderen Partnern greift das Kommunale Integrationszentrum (KI) im Haus der Integration aktuelle und künftige Integrationsaufgaben im Hinblick auf die durch Migration veränderte Wuppertaler Stadtgesellschaft auf: Es entwickelt Konzepte, Angebote und Projekte von der (Erst-)Integration von Geflüchteten und neu Zugewanderten bis hin zur nachhaltigen Integration – und setzt diese gemeinsam in der Stadt um. Das KI berät neu Zugewanderte und Geflüchtete bei ihren ersten Schritten in Wuppertal, bei der Suche nach der richtigen Schule, der Vermittlung von Sprachkursen oder, wenn es darum geht, einen Weg in den Arbeitsmarkt zu finden.

In einem neuen Land zu leben und sich zurecht zu finden, eine neue Sprache zu lernen und neue Freunde zu finden: Gerade Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund stehen in dieser Situation vor großen Herausforderungen. Gleichzeitig stellen sie sich die gleichen Fragen wie auch einheimische Kinder und Jugendliche und deren Eltern: Wie melde mich in der Schule an? Wo gibt es Beratung und Unterstützungsangebote? Welche Schulform ist für mich die Beste? Wie kann ich am besten zweisprachig lernen? Was kann ich mit meinem Schulabschluss einmal werden? Rund um die Themen Bildung und Erziehung macht die Stadt hier eine ganze Reihe an Angeboten:

Die Ausländerbehörde, die Abteilung Wirtschaftliche Hilfen und das Kommunale Integrationszentrum sowie das Jobcenter und die Arbeitsagentur befinden sich alle im Haus der Integration.
Die Ausländerbehörde, die Abteilung Wirtschaftliche Hilfen und das Kommunale Integrationszentrum sowie das Jobcenter und die Arbeitsagentur befinden sich alle im Haus der Integration.

Sprachförderung in den Kitas und Schulen

Für Kinder mit Migrationshintergrund ist neben der Förderung ihrer Deutschkenntnisse aber auch die Stärkung der Herkunftssprache wichtig. Denn je besser ein Kind sein Muttersprache lernt, desto bessere Voraussetzungen bringt es für das Erlernen des Deutschen mit. Daher wird in Wuppertaler Kindertagesstätten auf ein Konzept der integralen Sprachförderung gesetzt und haben an Schulen Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, die Möglichkeit, herkunftssprachlichen Unterricht in 13 Sprachen zu besuchen.

Für eine gelungene Integration der Kinder ist es aber unbedingt wichtig, dass sich auch die Eltern an der Schullaufbahn ihrer Kinder beteiligen. Elterngespräche mit den Pädagogen des Kindergartens oder den Lehrern in der Schule sollen diesem Austausch dienen. Eltern können auch aktiv mitwirken, etwa bei Eltern-Kind-Nachmittagen, in Arbeitsgemeinschaften oder indem sie ihre Kinder bei Ausflügen begleiten. Mit dem Programm „Rucksack“ unterstützen Schulen neu zugewanderte Eltern bei der Lernförderung ihrer Kinder. Aber auch schon für die Allerkleinsten gibt es Angebote: So richtet sich „Kiwi“ an Eltern mit Kindern von null bis drei Jahren. In diesem Kurs singen ausgebildete Gesangspädagoginnen Kinder- und Wiegenlieder in den Herkunftssprachen der Eltern. Alle Lieder werden in singbare deutsche Übersetzungen gebracht und somit verständlich auch auf Deutsch gesungen.

Deutsch für den Schulstart

Kinder im Alter von sechs oder sieben Jahren werden in den normalen ersten Klassen der Grundschulen aufgenommen. Sie lernen zusammen mit Kindern, die hier aufgewachsen sind und die deutsche Alltagssprache schon gut beherrschen. Die meisten neu zugewanderten Jungen und Mädchen haben am Anfang noch gar keine oder nur wenig Deutschkenntnisse und brauchen oft eine intensive Unterstützung beim Deutschlernen. Im Programm „Deutsch für den Schulstart“ arbeiten speziell geschulte Sprachförderer in Kleingruppen mit diesen Kindern.

Eingesetzt werden dabei Sprachfördermaterialien, die von der Universität Heidelberg eigens für diesen Zweck entwickelt wurden. Gelernt wird auf eher spielerische Art und Weise, in kleinen Dialogen und mithilfe von Handpuppen und Bildern. Aktuell nehmen 15 Wuppertaler Grundschulen an „Deutsch für den Schulstart“ teil. Das Projekt wird vom Lions Club und dem Leo-Club unterstützt.

Seit 2014 bietet das Kommunale Integrationszentrum ein Sprachferienprogramm an, das über drei Wochen in den Sommerferien geht. Bis zu 200 neu zugewanderte Kinder können daran teilnehmen. Die Sprachferien richten sich an Kinder zwischen sechs und 15 Jahren, die seit weniger als zwei Jahren in Deutschland leben.

Bei Musik, Sport und Spiel die deutsche Sprache lernen

Die Kinder werden von Lehramtstudenten in Gruppen betreut. Bei Musik, Sport und Spiel lernen sie die deutsche Sprache und können dabei neue Freunde aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen. Bei Ausflügen wird die neue Heimat Wuppertal erkundet, unter anderem, wo es Jugendzentren gibt. Auch die Eltern sind eingeladen, hier bei der einen oder anderen Aktion mitzumachen. Sie erfahren überdies in regelmäßigen Gesprächen, wie sie ihre Kindern beim Lernen besser fördern und unterstützen können.

Weitere Informationen gibt es unter: wuppertal.de/microsite/integrationsportal/bildung_und_erziehung


Jubiläum an der Uellendahler Straße

Das Laminatdepot Wuppertal feiert seinen 20. Geburtstag.

Eigentlich ist es ein Kuriosum. Da feierte das Laminatdepot im vergangenen Jahr seinen zehnten Geburtstag, trotzdem wird die Filiale Wuppertal im Oktober schon 20 Jahre alt. Der Grund ist schnell erklärt: Zwar ging es am 24. Oktober 2001 an der Uellendahler Straße 408 offiziell los, damals aber noch unter anderem Namen. „Zum Start hießen wir noch McTep Teppich-Center“, erinnert sich Firmengründerin und Geschäftsführerin Brigitte Schaffart.

Der Name änderte sich, der Standort blieb und avancierte zur Basis für den späteren Geschäftserfolg des Laminatdepots. Allein in NRW ist das Familienunternehmen mittlerweile mit 14 Filialen vertreten, dazu ging es in diesem Frühjahr auf www.laminatdepot.de mit dem neuen Onlineshop los. „Das komplette Konzept wurde maßgeblich in Wuppertal entwickelt“, erinnert sich Brigitte Schaffart.

Dabei gab es 2001 in der geräumigen Filiale an der Uellendahler Straße weder Laminat noch Vinylböden oder Parkett: „Unser Schwerpunkt lag auf Teppichen, Teppichböden, Farben und Tapeten.“ Da die Laminatdepot-Geschäftsführerin selbst in Wuppertal zu Hause war und ist, wurde das Sortiment aber schnell ergänzt: „Mir war einfach klar, dass Wuppertal einen Fachmarkt für Hartbodenbeläge braucht. Das fehlte einfach.“

Von der großartigen Resonanz überzeugte sich Brigitte Schaffart persönlich. Über viele Jahre packte die Unternehmerin nahezu täglich in der Filiale selbst mit an. Gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeitern, die noch heute im Unternehmen sind. „Dass wir uns in Wuppertal so prima entwickeln konnten, so viel Kompetenz in Sachen Bodenrenovierung aufbauen konnten, das ist eine starke Teamleistung“, findet die Geschäftsfrau.

Eine fast grenzenlose Auswahl an Hartbodenbelägen

Mit mehr als 250 Dekoren an Laminat, Vinylboden und Parkett bietet das Laminatdepot in Wuppertal eine fast grenzenlose Auswahl an Hartbodenbelägen – für jeden Einrichtungsstil und für jeden Geldbeutel. Der Clou: Fußleisten und Dämmung gibt es bei jedem Bodenkauf kostenlos mit dazu.

„Dazu bieten wir das nötige Knowhow. Wir finden genau den Boden, der zum Kunden und seinem Zuhause passt“, ist sich Brigitte Schaffart sicher. Dafür sorgen mittlerweile 15 intensiv geschulte Bodenberater, zum Start im Jahr 2001 waren es gerade einmal drei. „Service und eine qualitativ hochwertige Beratung stehen bei uns über allem“, so Brigitte Schaffart. Genau deswegen bildet das Laminatdepot in Wuppertal auch aus – explizit für den eigenen Bedarf.

Das einzige echte Problem in der 20-jährigen Erfolgsgeschichte: Wasser. Gleich mehrfach wurde das Laminatdepot nämlich geflutet. „Schon zwei Monate nach der Eröffnung gab es einen Wassereinbruch vom Dach“, erinnert sich Brigitte Schaffart, „später war es dann ein geplatztes Wasserrohr der Stadtwerke und zuletzt ein benachbarter Bach, der während eines Starkregens über die Ufer trat und die komplette Filiale unter Wasser setzte.“

Ergo wünscht sich das Laminatdepot ein trockenes Jubiläum. „Passende Getränke wird es trotzdem geben“, schmunzelt Brigitte Schaffart.

Die Feierlichkeiten starten offiziell schon am 4. Oktober mit zahlreichen Sonderangeboten und einem attraktiven Gewinnspiel – verlost wird ein schicker, knallroter VW Polo für zwölf Monate.

Darüber hinaus gibt es am 29. und 30. Oktober eine Hausmesse mit zahlreichen prominenten Bodenherstellern: „Wer kurz vor einer Renovierung steht, für den ist dies die perfekte Möglichkeit, sich kompakt über die verschiedenen Bodenarten, aber auch Verlege-Techniken zu informieren.“