Freunde in der ganzen Welt gefunden

Wir in Wuppertal:Freunde in der ganzen Welt gefunden

Maximilian Buchmüller hat ein Auslandssemester in Singapur absolviert – die National University of Singapore ist eine von mehr als 60 Partnerhochschulen der Bergischen Universität.

Als er im Juli 2018 im Flugzeug Richtung Singapur saß, atmete Maximilian Buchmüller einmal tief durch. Ein halbes Jahr hatte er mit Plänen und Vorbereitungen verbracht, hatte behördliche Hürden übersprungen und ganz praktische Fragen geklärt. „Und dabei hatte ich völlig vergessen, mir Gedanken darüber zu machen, wie diese Zeit in Singapur eigentlich ablaufen würde“, erzählt der 24-Jährige. Heute schmunzelt er darüber. Erst auf dem langen Flug habe er sich dann Fragen gestellt, wie wohl der Alltag als Austauschstudent in Singapur aussehen würde. Wie er ein soziales Umfeld aufbauen könne und wie er wohl seine Freizeit verbringen würde.


„Als Student den Schritt ins Ausland zu wagen, ist ein unglaubliches Erlebnis.“
Maximilian Buchmüller, Student Bergische Universität Wuppertal


Rechtsanwälte Runkel Schneider Weber

Doch kaum war der Wuppertaler Student in Singapur gelandet, beantworteten sich auch die Fragen: „Meine Ankunft habe ich als sehr entspannt erlebt“, erzählt er heute. Die Betreuung der Auslandsstudenten sei bestens organisiert gewesen. „Und schon am Tag nach meiner Ankunft konnte mein Alltag als Student an der National University of Singapore (NUS) beginnen“, berichtet der 24-Jährige. Und genau das hatte er sich gewünscht – Erfahrungen, die ihn persönlich, aber auch in seiner wissenschaftlichen Arbeit prägen und weiterbringen würden. Für ihn sei völlig klar gewesen, dass er nach seinem Bachelorabschluss in Economics and Electrical Engineering im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes einen Teil seines Masterstudiums an einer anderen Universität und in englischer Sprache absolvieren wollte. „Sowohl die wissenschaftliche Arbeit an der Universität als auch die Industrie verlangen heutzutage eine hohe Bereitschaft, international Erfahrung zu sammeln“, sagt der Student. Und Singapur habe ihn als Schmelztiegel der Kulturen und mit einer der renommiertesten Universitäten der Welt sehr gereizt.

Der Stadtstaat Singapur gehört zu den faszinierendsten Metropolen der Welt.
Der Stadtstaat Singapur gehört zu den faszinierendsten Metropolen der Welt.

Bereut hat er seine Wahl nicht – ganz im Gegenteil. Sprachliche Probleme gab es nicht, weil ihm der Alltag in englischer Sprache leicht fiel. Dank der Kooperation zwischen der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik der Bergischen Universität und des Department of Engineering der NUS war der Wuppertaler als „Coursework Student“ eingeschrieben – er besuchte Vorlesungen, legte Prüfungen ab. Und dank der Professoren bekam er Einblicke in die Forschung. „Deren Engagement, mein Interesse an der aktuellen Forschung an der NUS zu unterstützen, war bemerkenswert“, erzählt der Student. So habe er auch die Möglichkeit bekommen, Forschungseinrichtungen zu besuchen, die im Rahmen aktueller Projekte genutzt wurden. Hinzu kamen Praktika und Projektarbeiten.

„Als Wissenschaftler nehme ich nun Erfahrungen aus einem völlig anderen Bildungssystem mit zurück nach Wuppertal“, erklärt er. Die Strukturen innerhalb der Universität hätten sich deutlich zu denen deutscher Hochschulen unterschieden. „Und die Durchführung von Studiengängen und wissenschaftlicher Arbeit in Singapur war nahezu komplett neu für mich“ ergänzt Buchmüller.

Und persönlich? „Ich war überrascht, wie schnell ich mich in Singapur eingelebt habe“, erzählt er. Ein entscheidender Faktor sei der enge Kontakt zu anderen Austauschstudenten gewesen. Aber auch das ausgeprägte „Campus-Life“ sei ein hervorragender Rahmen gewesen, um neue Kontakte zu knüpfen. Und auch das Leben in dem hochmodernen Wohnheim habe ihm beim Ankommen geholfen – dort habe es viele Veranstaltungen gegeben, um die Austauschstudenten schnell in die Gemeinschaft zu integrieren.

Ein Studentenwohnheim in Singapur
Ein Studentenwohnheim in Singapur

„In Singapur leben 5,6 Millionen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Kultur auf engstem Raum miteinander“, hat der Student beobachtet. Deren Umgang miteinander und die gegenseitige Achtung bei gleichzeitiger Wahrung von individuellen Traditionen und Gewohnheiten habe ihn tief beeindruckt. Viele Freundschaften zu Kommilitonen aus Asien, Europa und Amerika, die er während seines Aufenthalts in Singapur knüpfte, bestehen weiter. „Das möchte ich nicht mehr missen“, sagt er.

Und deswegen empfiehlt Maximilian Buchmüller auch anderen Studenten diesen Blick über den Tellerrand. Es seien nicht immer die positiven Momente, die besonders prägend und wichtig gewesen seien. „Die Herausforderungen gemeistert zu haben, das ist zu einem wesentlichen Bestandteil meiner persönlichen Entwicklung geworden“, sagt er und rät, sich frühzeitig über Fördermöglichkeiten zu informieren.

Und dann ergänzt er noch: „Meine Empfehlung lautet: Offen für neue Erfahrungen sein, sich neue Dinge zutrauen und als Student einmal den Schritt ins Ausland wagen. Es wird auf jeden Fall ein unglaubliches Erlebnis.“


Die Möglichkeiten im Blick

RSW Rechtsanwälte ­–­ ein Phänomen der Sanierung

Manfred Zander (l.) und Dr.¬ Jens Schmidt von RSW Rechtsanwälte
Manfred Zander (l.) und Dr.¬ Jens Schmidt von RSW Rechtsanwälte

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