Viele gute Freunde in aller Welt

Wir in Wuppertal:Viele gute Freunde in aller Welt

Auf dem Gebiet der Städtepartnerschaften ist Wuppertal international vielfältig unterwegs: Acht offizielle Städtepartnerschaften pflegt die Bergische Metropole. Dazu kommen noch weitere fünf Städtefreundschaften sowie zahlreiche weitere Kooperationen und Kontakte.

In einer Städtepartnerschaft ist Wuppertal mit folgenden Städten verbunden: South Tyneside in England seit 1951, Saint-Étienne in Frankreich seit 1960, mit den Berliner Stadtteilen Tempelhof Schöneberg seit 1964 –- also drei Jahre nach Bau dem der Mauer als Zeichen der Solidarität, mit dem israelischen Beer Sheva seit 1977, dem slowakischen Košice (damals noch Tschechoslowakei) seit 1980, mit Matagalpa in Nicaragua seit 1987, mit dem damals noch in der DDR liegenden Schwerin seit 1987 und mit dem ehemals deutschen Liegnitz in Polen seit 1993.

Eine Städtefreundschaft ist Wuppertal mit Jekaterinburg (Russland, 1993), Tabarka (Tunesien, 2012), Engels (Russland, 2012) und den chinesischen Städten Qingdao (2008) und Dongguan (2015) eingegangen.

Alle Partnerstädte per Fahrrad miteinander verbinden

Für alle ausländischen Partnerstädte sowie auch zum Teil für die befreundeten Städte gibt es ehrenamtlich organisierte Vereine, sogenannte Freundeskreise beziehungsweise Städtepartnerschaftsvereine. Sie leisten auf privater Ebene einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Kontakte und zum Austausch. Mit diesen Vereinen arbeitet die Wuppertaler Stadtverwaltung eng zusammen, um vielseitige Begegnungen zu organisieren und die Partnerschaften lebendig zu erhalten. Zudem gibt es einen übergeordneten Verein, den Grünen Weg, der alle Partnerstädte miteinander verknüpft. Dabei handelt es sich um einen Fahrradverein, dessen Ziel es buchstäblich ist, alle Partnerstädte Wuppertals über grüne Wege, das heißt wenig befahrene landschaftlich attraktive Wege, mit dem Fahrrad zu erreichen.

Wie die politische Lage allgemein unterlagen auch die Städtepartnerschaften im Laufe der Jahre und Jahrzehnte einem Wandel. So standen im Anfang und unter dem Eindruck des noch nicht lange zurück liegenden Zweiten Weltkriegs vor allem die Verständigung und die Versöhnung der Nationen im Vordergrund. Der direkte Kontakt zwischen den Bürgern ohne staatliche Barrieren und Hierarchien sollte gefördert und somit ein gemeinsamer Beitrag zum Vereinten Europa geschaffen werden.

Breidenbach und Partner PartG mbB

Neue Wege zum Austausch und zur Unterstützung

Heutzutage sind die Partnerschaften vielseitiger und ermöglichen neue Wege zum Austausch und zur Unterstützung.

Hier eine Übersicht, wie die einzelnen Partnerschaften damals waren und welche Schwerpunkte im Laufe der Zeit entstanden sind:

- Mit dem britischen South Tyneside ging es anfangs um Unterstützung der „Re-Education“ der deutschen Jugend nach dem Ende des NS-Regimes sowie natürlich um den Abbau von Vorurteilen. Noch heute steht der Schüler- und Jugendaustausch im Zentrum und werden wirtschaftliche Beziehungen gepflegt; so war zuletzt 2017 eine Delegation aus South Tyneside zu Besuch in Wuppertal.

- Im Zentrum der Partnerschaft mit Saint-Étienne in Frankreich stand anfangs ebenfalls die Versöhnung und die Wiederbelebung wirtschaftlicher Kontakte. Heute bilden Schüler- und Praktikantenaustausche sowie der gegenseitige Besuch von Bürgern den Schwerpunkt. Aber auch auf dem Gebiet der Kultur gibt es vielfältige Begegnungen. So war 2017 das französische Ballet 21 zu Gast an der Wupper.

- Die Solidarität mit der geteilten Stadt bildete bis zum Fall der Mauer den Kern der Partnerschaft mit Berlin Tempelhof und Schönberg. Heute nehmen regelmäßig Wuppertaler Filmemacher am jährlich stattfindenden REC Kinder- und Jugendfestival in Berlin teil.

Vor zwei Jahren stattete eine Delegation aus der israelischen Partnerstadt Beer Sheva Wuppertal einen Besuch ab. Links Oberbürgermeister Andreas Mucke.
Vor zwei Jahren stattete eine Delegation aus der israelischen Partnerstadt Beer Sheva Wuppertal einen Besuch ab. Links Oberbürgermeister Andreas Mucke.

- Im besonderen Fokus der Wuppertaler stand angesichts des Holocaust von Anfang an die Partnerschaft mit der israelischen Stadt Beer Sheva. Hier wurde stets insbesondere die Begegnung junger Deutscher und Israelis gefördert. Und das gilt bis heute. Die renommierte Kantorei Barmen-Gemarke unterhält darüber hinaus einen regen Austausch mit der Kulturszene in Beer Sheva.

- Regelmäßige gegenseitige Besuche und enge Kontakte der Bergischen Uni Wuppertal sowie der Technischen Uni Košice prägen den Austausch mit der slowakischen Stadt.

- Die Unterstützung des damaligen „Entwicklungslandes“ Nicaragua prägte zu Beginn den Kontakt mit Matagalpa. Inzwischen gibt es eine enge Kooperation zwischen der bergischen und nicaraguanischen Feuerwehr. So haben die Wuppertaler bereits mehrere ausrangierte Rettungs- und Löschfahrzeuge dorthin überführt. Studentenaustausch und ein Austausch der Verwaltungen in Sachen Klima sind weitere Schwerpunkte.

- Die deutsch-deutsche Teilung war Anlass zur Partnerschaft mit der heutigen Landeshauptstadt von Mecklenburg, Schwerin. Es gibt heute noch unter anderem eine Zusammenarbeit der beiden Zoos, und Azubis der Verwaltungen besuchen wechselseitig die Partnerstädte.

- Nach dem Verlust der deutschen Ostgebiete kamen viele deutsche Flüchtlinge von dort auch nach Wuppertal, das sich zum Sammelpunkt ehemaliger Bewohner der schlesischen Stadt entwickelte. Seit 1993 gibt es eine Partnerschaft mit Liegnitz, der heutigen polnischen Metropole Legnica. Der sportliche Austausch, unter anderem ein gemeinsames Fußballturnier, soll ausgebaut werden, überdies pflegen die Feuerwehren, Polizei und Kulturgruppen sowie Schüler- und Jugendgruppen rege Kontakte.

Zum 90. Geburtstag von Wuppertal waren in diesem Jahr übrigens Vertreter fast aller Partnerstädte an die Wupper gekommen, um mitzufeiern. Beim Langen Tisch präsentierten sich viele von ihnen mit eigenen Ständen, wo sie von ihrer Heimat erzählten.


Zukunft braucht Herkunft

Seit der Gründung vor 100 Jahren ist die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Breidenbach stetig gewachsen. Ihrer Philosophie ist sie treu geblieben.

Wenn die Partner der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Breidenbach in Wuppertal über ihre Arbeit sprechen, dann fällt immer wieder ein Schlagwort: Vertrauen. Darum geht es, wenn die Fachleute aus Wuppertal mit ihren Mandanten an einem Tisch sitzen. Und darum geht es, wenn sie gemeinsam Zahlen betrachten, Strategien entwerfen und Zukunft gestalten. Es sind Gespräche auf Augenhöhe, die Fachleute und Mandanten dann führen – und die ohne Vertrauen nicht denkbar sind. Wenn Unternehmen Zusammenschlüsse oder Kooperationen in den Blick nehmen, wenn sie Transaktionen planen oder beginnen, sich über Nachfolgekonstellationen Gedanken zu machen: Dann stehen die Fachleute der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Breidenbach ihren Mandanten zur Seite. Das gilt auch bei allen anderen Fragen rund um Zahlen, Bücher, Risiko- Beratung oder Steuern. „Die wenigsten unserer Leistungen sind Standardprodukte“, betont Dr. Peter Arnhold.

Zu ihren Mandanten zählen Unternehmen unterschiedlicher Rechtsformen und aus ganz verschiedenen Branchen. Überwiegend handelt es sich um – häufig familiengeführte – Unternehmen aus dem mittelständischen Bereich. Die Unternehmensgruppe prüft und berät aber auch internationale Konzerngesellschaften, börsennotierte Gesellschaften und Start-Ups.

„Aufgrund unserer mittelständischen Tradition wissen wir, dass das Umfeld gerade für Unternehmen und Unternehmer nie herausfordernder war“, heißt es bei den Fachleuten der Unternehmensgruppe. Der Einklang zwischen Verantwortung gegenüber der eigenen Region und dem internationalen Engagement sei zum Balanceakt geworden. „Durch unsere serviceorientierte Arbeitsweise erarbeiten wir mit unseren Mandanten neue Sichtweisen für Unternehmen, aus denen sich wiederum neue Chancen entwickeln lassen“, erklärt Ralf Mertens. Angst vor der Zukunft kennt die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Breidenbach nicht. Man wolle etwa den digitalen Wandel mitgestalten, Herausforderungen als Chancen betrachten – mit großer Erfahrung im Gepäck. „Zukunft durch Herkunft“ lautet das Motto.

„In diesem Jahr blicken wir auf ein Jahrhundert Firmengeschichte zurück“, erinnert Dr. Markus Niemeyer, „es ist einerseits diese Tradition, der wir uns verpflichtet fühlen. Auf der anderen Seite und über allem steht aber seit jeher die Verpflichtung gegenüber unseren Mandanten.“

Das war den Gründern der damals ersten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft in Wuppertal wichtig, und darauf bauen die insgesamt 13 Partner auch heute. Im vergangenen Jahrhundert sei die Unternehmensgruppe kontinuierlich gewachsen. Diese Entwicklung resultiere aus der Verpflichtung zu absoluter Qualität, konsequenter Vertrauenswürdigkeit sowie nachhaltiger und kontinuierlicher Weiterentwicklung.

„Dabei sind und bleiben wir tief regional verwurzelt“, sind sich die Partner einig – und blicken dabei von Wuppertal ins Bergische, bis ins Sauer- und Siegerland.

Weil die Unternehmensgruppe aber darum weiß, dass die heimischen Unternehmen auch Standorte und Tochtergesellschaften in der ganzen Welt haben, sind sie auch selbst geschult im Blick über den Tellerrand und inzwischen international aufgestellt. Seit Anfang des Jahres ist die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Breidenbach unabhängiges Mitglied der BDO Deutschland Alliance – eines nationalen und internationalen Empfehlungsverbunds. Damit hat die Unternehmensgruppe unter Wahrung ihrer wirtschaftlichen und rechtlichen Unabhängigkeit Zugang zu den Leistungen von rund 80.000 erfahrenen Fachleuten des internationalen BDO Netzwerks in mehr als 160 Ländern an mehr als 1.500 Standorten. Mit Hilfe dieses Alliance-Verbunds können den Mandanten weltweit Leistungen angeboten und vermittelt werden.

„So kann die Expertise, Erfahrung, insbesondere aber das persönliche Engagement von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern, nutzbar gemacht werden, die sich in ihren jeweiligen Ländern bestens auskennen“, erklärt Christian Paglia. Die Mandanten haben aber weiterhin den direkten Draht zu den Fachleuten vor Ort – die nicht selten gleich mehrere Qualifikationen besitzen.

Und so geht die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Breidenbach 100 Jahre nach ihrer Gründung auch neue Wege für ihre Mandanten. Dem entscheidenden Schlagwort bleibt sie dabei treu: Vertrauen.