Für die Zukunft gerüstet

725 Jahre Kempen:Für die Zukunft gerüstet

Das Hospital zum Heiligen Geist gehört zu Deutschlands besten Krankenhäusern.

Erst kürzlich wurde das Hospital zum Heiligen Geist in seiner medizinischen und pflegerischen Arbeit bestätigt, es ist jetzt offiziell in der Liste der besten Krankenhäuser Deutschlands vertreten. Das F.A.Z.-Institut bescheinigt dem Hospital zum Heiligen Geist hohe Qualität und Zufriedenheitswerte. Die Auszeichnung betrifft das Gesamtangebot der Klinik. Das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen ist eine Klinik mit 243 Planbetten. Ein erfahrenes Ärzte- und Pflegeteam sichert mit hervorragender technischer Ausstattung nicht nur die gehobene Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung, sondern erbringt auch medizinische Spitzenleistungen in ausgewählten Fachgebieten.

Das Team setzt auf ein ganzheitliches Therapiekonzept, anstatt nur die jeweilige Krankheit zu behandeln. Durch die Ausdifferenzierung einzelner Fachbereiche können auch Krankheitsbilder, die einen hohen Grad an Spezialisierung erfordern, auf qualitativ höchstem Niveau behandelt werden. Zudem ist das Hospital zum Heiligen Geist Akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Hospital zum Heiligen Geist

Das Hospital blickt auf eine lange Geschichte zurück: Der Kempener Bürger Johann Arnold von Broichhausen, er stand als Ministerialbeamter im Dienst des Kölner Erzbischofs, verfügte 1390 in seinem Testament eine für die Stadt Kempen wichtige Stiftung. Er wünschte die Einrichtung eines „Gasthauses“, ein „Hospital zum Heiligen Geist“. Die Stiftung sollte den armen Bürgern zeitlebens und unentgeltlich Wohnung und Pflege geben. Seine Söhne erweiterten die Stiftung im Jahr 1410, rund elf Jahre später wurde sie vom Kölner Erzbischof Dietrich von Moers bestätigt und genehmigt.

1842 wurde das Krankenhaus gebaut und bezogen

Bis zur Errichtung eines Krankenhauses war es noch ein weiter Weg. Ein wichtiger Meilenstein dorthin stellte der spezielle Wunsch des damaligen französischen Präfekts im Jahr 1801 dar. Tatsächlich gebaut und auch bezogen wurde das Krankenhaus aber erst 1842. Seither gibt es ständig Erweiterungen und Modernisierungen.

Eine große Modernisierungswelle lag zwischen den Jahren 1978 und 1988: Bettenstationen, Funktionsräume, Geburtshilfe, Chirurgische Notfallversorgung, der Operationsbereich und die Röntgenabteilung wurden in diesem Jahrzehnt erneuert. Wesentliche Erweiterungen folgten 1996 mit dem Neubau von drei aseptischen Operationssälen, Einrichtung der Frührehabilitationsabteilung mit 30 Betten und zehn tagesklinischen Plätzen sowie einer Ambulanz. Zwischen 2000 und 2003 wurden eine neue Intensivabteilung und Liegendkrankenanfahrt errichtet.

2012 übernahm die Artemed Gruppe das geschichtsträchtige Haus und stellte fortan alle Weichen, um das Traditionshaus zukunftsfähig zu gestalten: Die Bettenstationen im B-Trakt wurden kernsaniert, alle Zimmer verfügen jetzt über ein eigenes Bad. Die Flure wurden renoviert und verschönert. Zum Jahreswechsel 2015/2016 folgte die Sanierung und Renovierung der OP-Säle. Nur eines ändert sich nie: Die höchsten Qualitätsansprüche waren, sind und bleiben das oberste Credo des Hospitals zum Heiligen Geist.