Das macht Currenta

Starke Wirtschaft am Niederrhein

Das macht Currenta

Nachbarschaft fördern

Von den drei Chempark-Standorten, die Currenta betreibt, liegt einer in Uerdingen. Den Unternehmen stehen moderne technische Anlagen, eine sehr gute Infrastruktur und zahlreiche Dienstleistungen zur Verfügung. Zudem ist der Chemiepark einer der größten Ausbilder in der Region.

Currenta managt und betreibt eines der größten Chemie-Areale in Europa – den Chempark mit Standorten in Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen. Als modernes Serviceunternehmen werden optimale Forschungs- und Produktionsbedingungen für die hier ansässigen Kunden geschaffen. Das Dienstleistungsspektrum umfasst zum Beispiel die Stoff- und Energieversorgung vor Ort, vielfältige Analytikleistungen, modernes Umweltmanagement, umfangreiche Infrastrukturleistungen und zuverlässige Sicherheitskonzepte. Chempark-Unternehmen unterstützen zudem die Region in Millionenhöhe mit sozialen und gesellschaftlichen Projekten. Sie engagieren sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens in der Region. Beispiele sind Bildung, Sport, Kultur, Digitalisierung und Umwelt.  


Gas statt Kohle für rund 50 Millionen Euro

Die nachhaltige Kraftwerks-Sanierung ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität. Die Investition reduziert die CO2-Emission um 180 000 Tonnen im Jahr.

Chempark-Manager und -Betreiber Currenta plant, am Standort Krefeld-Uerdingen rund 50 Millionen Euro in die nachhaltige Sanierung des Kraftwerks N230 zu investieren. Das Kraftwerk soll bis 2025 umfassend erneuert werden.

Moderne Gaskessel schonen die Ressourcen

Im Zuge der Arbeiten sollen zwei veraltete Kohlekessel durch moderne, ressourcenschonende Gaskessel ersetzt werden. Diese sind auch für den Einsatz von Wasserstoff geeignet, so dass perspektivisch auch eine klimaneutrale Energieerzeugung möglich ist.

Durch die Modernisierungsmaßnahme können die CO2-Emissionen um rund 180 000 Tonnen im Jahr verringert werden. Ein entsprechender Genehmigungsantrag wurde bereits bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingereicht.

Die geplante Sanierung folgt der Currenta-Nachhaltigkeitsstrategie für die Energiewende. „Wir wollen und werden im Zuge dieser Strategie weitere substanzielle Beiträge zur Transformation der europäischen Industrie hin zur Treibhausgasneutralität bis 2050 leisten. Die Kraftwerks-Modernisierung in Uerdingen stellt dabei einen wichtigen Zwischenschritt dar“, sagt Currenta-CEO Frank Hyldmar. Man wisse, dass es sich um ein ambitioniertes Ziel handele, „das ein Unternehmen unserer Größenordnung nicht von heute auf morgen erreichen kann, sondern nur schrittweise. Wir werden deshalb weiter konsequent in Nachhaltigkeit und Umwelt investieren – an allen drei Chempark-Standorten.“

Die großen Unternehmen im Chemparkverbund – wie Covestro und Lanxess – werden mit dem Betrieb des modernisierten Kraftwerks ebenfalls Einsparungen in ihren CO2-Bilanzen vorweisen können. So liegt die Einsparung für Covestro bei etwa 61 000 Tonnen, Lanxess spart etwa 59 000 Tonnen CO2. Auch bei den anderen Unternehmen führt die Maßnahme zu Einsparungen von Kohlendioxid.

Dampfproduktion und Stromerzeugung

Die modernisierte Anlage wird nach dem Konzept der Kraft-Wärme-Kopplung betrieben. Somit wird neben Dampf auch Strom erzeugt. Mittels dieser dezentralen Stromerzeugung direkt in der Nähe großer Stromnutzer wird ein Beitrag zur Entlastung und Stabilisierung der Stromnetze geleistet. Bislang hatte Currenta beabsichtigt, gemeinsam mit dem Aachener Energieversorgungsunternehmen Trianel im Chempark Krefeld-Uerdingen ein Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk zu bauen.

Nun geht Currenta mit der Kraftwerksmodernisierung einen weiteren Schritt zu einem nachhaltigen Versorgungskonzept.

Infos gibt es auch unter:
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